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Weihnachtsbesuch auf der Rettungswache Herscheid – Dank, Rückblick und Ausblick

Im Rahmen des traditionellen Weihnachtsbesuchs auf der Rettungswache Herscheid nutzten Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Ordnungsamtsleiterin Bärbel Sauerland an Heiligabend die Gelegenheit, den Einsatzkräften persönlich zu danken und gemeinsam auf das vergangene Jahr sowie auf anstehende Herausforderungen zu blicken.

Gerade in der Weihnachtszeit sei wichtig, allen Menschen zu danken, die auch an Feiertagen für andere da sind – im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, bei Feuerwehr und weiteren Bereichen der Daseinsvorsorge. Stellvertretend für viele sprachen sie den heute diensthabenden Kräften, Larissa Hinz und Julian Philippi, ihren herzlichen Dank aus und wünschte ruhige Dienste sowie frohe Weihnachtstage.

Auch Katja Fall, und Uwe Krischer vom Märkischen Kreis waren anwesend, genau so wie Fabian Wagner, Leiter der Rettungswache Rosmart.
 

Verbesserungen im Rettungsdienst seit Juli

Besonders positiv hob der Bürgermeister die Anpassung des Rettungsdienst-Bedarfsplans durch den Märkischen Kreis zum 1. Juli dieses Jahres hervor. Seitdem ist ein Rettungswagen in Herscheid fest stationiert. Auch die Präsenzzeiten der Rettungskräfte konnten ausgeweitet werden. So ist die Wache täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt. Dies bedeute eine spürbare Verbesserung der Sicherheit für die Bevölkerung.
 

„Die konstruktiven Gespräche mit dem Kreis haben sich ausgezahlt. Die Ausweitung der Zeiten ist ein wichtiges Signal für Herscheid“, so Schmalenbach. 

Große Herausforderungen bei Personal und Infrastruktur

Im Gespräch mit Fabian Wagner, Leitung der Rettungswache Rosmart, wurde deutlich, dass der Rettungsdienst weiterhin vor großen Herausforderungen steht. Besonders die angespannte Personalsituation macht den Betrieb anspruchsvoll. Rettungsdienstpersonal ist bundesweit stark nachgefragt, Überstunden und die Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Wachen sind häufig notwendig, um den Dienstbetrieb aufrechtzuerhalten.

Auch die baulichen Gegebenheiten der Rettungswache entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Garage ist zu klein, es fehlen Möglichkeiten zur vollständigen Fahrzeugdesinfektion vor Ort, Lagerflächen sowie Rückzugs- und Aufenthaltsräume für das Personal. In bestimmten Fällen müssen Fahrzeuge zur Reinigung andere Wachen anfahren.

Planung für einen Neubau

Die Gemeinde Herscheid arbeitet gerade an einem Neubau der Feuer- und Rettungswache. Erste Entwürfe liegen vor und sollen Anfang des kommenden Jahres der Politik vorgestellt werden.

Dank und Ausblick

Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Schmalenbach nochmals ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes für ihren unermüdlichen Einsatz – nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über.

„Der Rettungsdienst ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Daseinsvorsorge. Die Gemeinde Herscheid wird sich weiterhin dafür einsetzen, gute Rahmenbedingungen für diese wichtige Arbeit zu schaffen.“

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