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Vorweihnachtlichen Feierstunde der Gemeinde Herscheid - Ein Nachmittag der Begegnung und Wertschätzung

Am ersten Dienstag nach dem ersten Advent fand in der festlich geschmückten Gemeinschaftshalle Herscheids erneut die traditionelle vorweihnachtliche Feierstunde für Seniorinnen und Senioren statt – organisiert und durchgeführt von Wolfgang Weyland in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Herscheid. Viele Gäste waren der Einladung gefolgt und verbrachten gemeinsam einen besinnlichen Nachmittag mit Musik, Ansprachen und adventlichen Impulsen.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach begrüßte die Anwesenden herzlich und zeigte sich erfreut über die große Resonanz: Trotz gesundheitlicher Herausforderungen oder organisatorischer Hürden seien viele gekommen – ein Zeichen dafür, wie wichtig diese Veranstaltung für das gesellschaftliche Miteinander in Herscheid ist.

Ein besonderer Dank galt Wolfgang Weyland und dem engagierten Organisationsteam sowie allen Ehrenamtlichen, die jedes Jahr verlässlich für die Ausrichtung und die liebevolle Gestaltung des Nachmittags sorgen.

Auch ein Rückblick auf die Ursprünge der Feierstunde durfte nicht fehlen: Bereits Ende der 1960er-Jahre wurde die Veranstaltung ins Leben gerufen – mit dem Ziel, eine vorweihnachtliche Auszeit vom Trubel der Adventszeit zu schaffen. Diese Tradition ist bis heute lebendig geblieben.

Rückblick auf das Jahr 2025

In seiner Ansprache ging Bürgermeister Schmalenbach auf prägende Entwicklungen des Jahres ein. 2025 sei politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich herausfordernd gewesen – sowohl international als auch national. Die vorgezogene Bundestagswahl, Debatten um Migration, wirtschaftliche Stabilität und der rapide technologische Wandel gehörten zu den dominierenden Themen.

Gleichzeitig gebe es Anlass zur Zuversicht. So habe sich die Situation im Bereich der Geflüchteten spürbar entspannt, und die lange erwartete Freigabe der A45 stehe kurz bevor – ein bedeutender Fortschritt für die Mobilität und Wirtschaftskraft der gesamten Region.

Auch auf kommunaler Ebene konnte die Gemeinde zahlreiche Projekte erfolgreich voranbringen, darunter beispielsweise die Fassaden- und Fenstersanierung der Gemeinschaftshalle, die Umgestaltung des Außengeländes am Bildungszentrum samt neuem öffentlichen Spielplatz, der fortschreitende Glasfaser-Ausbau, die modernisierte Beleuchtung des Sportplatzes, die geschaffenen Erweiterungsmöglichkeiten am Feuerwehrhaus durch den Abriss des alten Bahnhofsgebäudes, die Neueröffnung des erweiterten Raiffeisenmarktes, die Wiederweihe der Apostelkirche nach Renovierung, der Einsatz eines zusätzlichen Rettungswagens im Gemeindegebiet oder die Neuauflage des Wegweisers für Senioren – nun ergänzt um wertvolle Informationen für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. 

Meryem Yilmaz vom Sozialamt war mit einem eigenen Info-Stand vor Ort und verteilte wertvolle Informationen und die Neuauflage des Wegweisers an Interessierte. 

Auftritt der Kita-Kinder

Ein besonderes Highlight für die Seniorinnen und Senioren war der Auftritt der Kindergartenkinder der Kindertagesstätte Arche Noah aus Hüinghausen. Die Kinder hatten mit ihren Erzieherinnen einige Lieder und Tänze einstudiert, die sie mutig vor dem großen Publikum zum Besten gaben und dafür reichlich Applaus ernteten. 

Adventliche Gedanken der geistlichen Vertreter

Auch der Pfarrbeauftragte Thomas Bartz der katholischen Kirchengemeinde war der Einladung gefolgt und sprach einige Worte zur Adventszeit: Sie sei eine Zeit der Hoffnung, der Ruhe und des Lichts – gerade in einer Gegenwart, die von Unsicherheit, steigenden Preisen, gesellschaftlichen Veränderungen und einem hohen Tempo geprägt ist.

Ein kleines Licht könne Dunkelheit vertreiben – ebenso wie ein gutes Wort, ein freundlicher Besuch oder eine Geste der Zuwendung. Gerade ältere Menschen, die große gesellschaftliche Veränderungen erlebt haben, trügen wertvolle Erfahrungen in sich, die für den Zusammenhalt der Generationen unverzichtbar sind.

Der Redner ermutigte die Anwesenden, Advent bewusst zu leben – mit kleinen Ritualen, Momenten der Stille und Begegnungen, die das Herz wärmen. Weihnachten sei ein Angebot des Friedens, das jeder Mensch annehmen könne.

Gemeinsamer Ausklang

Im Anschluss an die Ansprachen genossen die Gäste Kaffee, weihnachtliches Gebäck, Musikbeiträge des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Männergesangvereins Holthausen, sowie Geschichten zur Advents- und Weihnachtszeit – vorgetragen vom Organisator Wolfgang Weyland persönlich. Viele nutzten den Nachmittag, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Zeit in guter Gemeinschaft zu verbringen.

Zum Abschied wünschten die Veranstalter allen eine besinnliche Adventszeit, friedvolle Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2026.

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