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Wahlausschuss bestätigt Ergebnisse der Bürgermeister- und Ratswahl in Herscheid

Wahlausschuss bestätigt Ergebnisse der Bürgermeister- und Ratswahl in Herscheid

Der Wahlausschuss der Gemeinde Herscheid hat am Dienstagnachmittag nach der Kommunalwahl die Ergebnisse der Bürgermeister- und der Ratswahl offiziell bestätigt und einstimmig festgestellt. Einwände oder Korrekturen gab es nicht.

Die Sitzung fand unter Leitung von Wahlleiterin Sabine Plate-Ernst im Konferenzraum des Rathauses statt. Dabei galten klare gesetzliche Vorgaben, die den Ablauf einer Wahl sichern. Ausschussmitglieder erhielten Einblick in die Wahlniederschriften sowie die Ergebnisse aus den einzelnen Stimmbezirken. Diese Unterlagen wurden – wie es die Vorschriften verlangen – in Papierform vorgelegt. Mehrfach wurde von den Mitgliedern angemerkt, dass der bürokratische Aufwand bei der Durchführung und Nachbereitung einer Wahl beträchtlich sei.

Bürgermeisterwahl

Bei der Bürgermeisterwahl trat Amtsinhaber Uwe Schmalenbach als einziger Kandidat an. Er erhielt 2.961 Ja-Stimmen und 394 Nein-Stimmen.

Ratswahl und Sitzverteilung

Für die Ratswahl erläuterte Wahlleiterin Sabine Plate-Ernst das sogenannte Divisorverfahren, mit dem die Zahl der Ratsmandate auf die Fraktionen verteilt wird. Die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderates findet am 10. November statt.

 

Wahlbeteiligung und Briefwahl

Die Wahlbeteiligung lag bei rund 59 Prozent und damit niedriger als bei Bundestagswahlen. Rund 1.700 Bürgerinnen und Bürger hatten Briefwahlunterlagen beantragt. „Wir hatten mit mehr gerechnet“, erklärte Plate-Ernst. Überschlägig entfiel mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf die Briefwahl.

Die Wahlleiterin wies außerdem auf verschiedene Besonderheiten hin:

 

  • Leer abgegebene Stimmzettel werden als ungültig gezählt.
  • Bei der Briefwahl werden nur die tatsächlich eingereichten Stimmzettel gewertet; fehlende Stimmzettel gelten nicht automatisch als ungültig.
  • Lange Postlaufzeiten stellten bei der Wahl eine Herausforderung dar. Die Deutsche Post erwies sich dabei als unzuverlässiger Partner, was die rechtzeitige Zustellung von Briefwahlunterlagen erschwerte.

 

Sorgfalt im Wahlverfahren

Die Kommunalwahlordnung schreibt einen hohen Grad an Kontrolle vor. Neben Wahlvorstand und Wahlhelfern in den Wahllokalen besteht der Wahlausschuss in Herscheid aus sechs Politikern, die am Dienstag gemeinsam mit Wahlleiterin Sabine Plate-Ernst und Schriftführerin Angelika Kanzler die Unterlagen prüften. Dieses Verfahren entspricht dem sogenannten „Zwölf-Augen-Prinzip“ und soll größtmögliche Transparenz und Sicherheit gewährleisten.

In mehreren Aktenordnern lagen die Niederschriften der beiden Briefwahlvorstände sowie der elf Wahlbezirksvorstände. Diese wurden von den Ausschussmitgliedern sorgfältig geprüft. Fragen wurden direkt von der Wahlleiterin beantwortet.

 

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