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Drei Wochen Athen – Gemeinde-Azubis berichten von ihrem Auslandspraktikum

Drei Wochen lang tauschten Laura Rosenow und Ole Fehlmann, beide Auszubildende in der Gemeindeverwaltung, ihren Arbeitsplatz in Deutschland gegen spannende Aufgaben in der griechischen Hauptstadt Athen. Im Rahmen des europäischen Förderprogramms Erasmus+ nutzten sie die Chance, berufliche und sprachliche Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

„Es war eine tolle Mischung aus Arbeit, Kultur und Selbstständigkeit“, berichtet Ole Fehlmann. Untergebracht waren die beiden in zentral gelegenen WGs mit anderen Teilnehmenden von ihrem Berufskolleg – teils in Mehrbettzimmern, aber mit eigenem Bad. „Wir hatten sogar einen Balkon bzw. eine Terrasse und es gab die Möglichkeit, zum Kochen und Waschen“, ergänzt Laura Rosenow.

Praktikum in sozialen Projekten

Beide absolvierten ihr Praktikum bei Organisationen, die sich für Geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen einsetzen. Ole unterstützte vor allem bei der Organisation des Projekts „Food for All“, das Lebensmittelpakete an Obdachlose und Geflüchtete verteilt. Außerdem half er bei der Planung eines Austausches zwischen jungen Menschen mit Migrationshintergrund der zweiten Generation.

Laura arbeitete unter anderem in einem nahegelegenen Sozialzentrum, das kostenlose Angebote wie Sozialberatung, Arbeitsvermittlung, Kinderunterricht und psychologische Betreuung bereitstellt. Dort unterstützte sie regelmäßig die Kinderbetreuung. Verständigt haben sich die Verwaltungs-Azubis auf Englisch, was kein Problem darstellte. „Wir sind überall super zurechtgekommen“, berichtet Laura Rosenow. 

Lernen über den Tellerrand hinaus

Neben den praktischen Aufgaben blieb auch Zeit, Athen und seine Sehenswürdigkeiten zu entdecken. „Es war schön, die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen“, erzählt Laura. Dank einer personalisierten Fahrkarte für U-Bahn, S-Bahn und Bus konnten sie die gesamte Stadt und sogar den Strand in nur 25 bis 30 Minuten erreichen.

Das Erasmus+-Programm steht Auszubildenden vieler Fachrichtungen offen – von Verwaltungsfachangestellten über kaufmännische Berufe bis hin zu Pflegeberufen. Die Teilnahme ist besonders im zweiten Ausbildungsjahr zu empfehlen, bevor die Abschlussprüfungen beginnen.

Angestoßen wurde der Erasmus-Aufenthalt der angehenden Verwaltungsfachangestellten über das Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg, an dem die Azubis den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Dank der Erasmus-Förderung blieb für den Aufenthalt nur noch ein kleiner Eigenanteil übrig. Davon hat wiederum die Gemeinde Herscheid einen Teil übernommen, sodass von den Auszubildenden nur noch ein geringer Eigenbetrag eingebracht werden musste.

Fazit der beiden

„Man lernt nicht nur eine neue Kultur kennen, sondern auch, wie man selbstständiger wird und Entscheidungen trifft“, so Ole. Laura ergänzt: „Ich würde es jederzeit wieder machen – es ist eine einmalige Chance.“ „Ich würde mich freuen, wenn auch in den kommenden Jahren wieder Erasmus-Aufenthalte zustande kommen und noch mehr Auszubildende die Chance auf ein Auslandspraktikum erhalten“, sagt Ole Fehlmann

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