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Neuester Energiebericht: Positive Ergebnisse und Einsparungen durch Photovoltaikanlagen

Die Photovoltaikanlage auf dem Bildungszentrum Rahlenberg.

Im Rahmen der Sitzung wurde der aktuelle Energiebericht der kommunalen Liegenschaften durch Klimaschutzmanager Simon Mai vorgestellt. Die Auswertung erfolgt zweistufig: Für jede Liegenschaft wird ein individueller Energiebericht erstellt, ergänzt durch eine liegenschaftsübergreifende Gesamtübersicht. Ziel ist es, Einsparpotenziale gezielt zu identifizieren und Entwicklungen langfristig nachvollziehbar zu machen.

Wärmeverbräuche auf günstigem Niveau

Am Beispiel des Rathauses wurden zentrale Kennzahlen erläutert. Die witterungsbereinigten Wärmeverbräuche zeigen insgesamt eine positive Tendenz. Für das laufende Jahr liegen teilweise noch vorläufige Werte vor, da relevante Korrekturfaktoren erst im Frühjahr veröffentlicht werden. Im Vergleich zu den Vorjahren bewegt sich der Verbrauch jedoch auf einem günstigen Niveau.

Stromverbrauch: Hälfte wird durch Eigenerzeugung gedeckt

Beim Stromverbrauch wurde insbesondere die bestehende Photovoltaikanlage berücksichtigt. Rund die Hälfte des Strombedarfs kann bilanziell durch Eigenerzeugung gedeckt werden. Saisonale Schwankungen sind hierbei deutlich geringer als im Wärmebereich. Zur weiteren Optimierung ist eine Erweiterung der Speicherkapazität vorgesehen, um die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen.

Wasserverbrauch leicht rückläufig

Auch der Wasserverbrauch des Rathauses zeigt eine insgesamt stabile bis rückläufige Entwicklung. Zur frühzeitigen Erkennung von Unregelmäßigkeiten wurde die Einführung einer monatlichen Verbrauchskontrolle durch eine interne „Taskforce Energie“ beschlossen.

Die Einordnung der Verbrauchswerte erfolgte anhand von Referenzwerten des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Der Wärmeverbrauch des Rathauses liegt zwischen Referenz- und Durchschnittswerten vergleichbarer Gebäude und wird insgesamt als zufriedenstellend bewertet. Beim Stromverbrauch bestehen weiterhin Optimierungspotenziale, wobei die Eigenerzeugung durch Photovoltaik zu berücksichtigen ist.

Gasverbrauch größter Einfluss auf Emissionsbilanz

Die Darstellung der CO₂-Emissionen verdeutlicht, dass der Gasverbrauch weiterhin den größten Einfluss auf die Emissionsbilanz hat. Der Anteil emissionsärmerer Stromerzeugung im deutschen Strommix wirkt sich perspektivisch positiv aus.

Gasbezugskosten deutlich angestiegen

In der Kostenbetrachtung wurde insbesondere der deutliche Anstieg der Gasbezugskosten infolge der allgemeinen Marktpreisentwicklung hervorgehoben. Strom- und Wasserkosten fallen demgegenüber geringer ins Gewicht, wobei die wirtschaftlichen Effekte der Photovoltaikanlagen positiv zu bewerten sind.

Für die installierten Photovoltaikanlagen wurden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen vorgestellt. Aufgrund hoher Förderquoten konnten kurze Amortisationszeiten und bereits positive Ergebnisse erzielt werden.

In der Gesamtübersicht über alle Liegenschaften zeigt sich im Wärmebereich eine überwiegend rückläufige Verbrauchsentwicklung. Beim Stromverbrauch ist zuletzt ein moderater Anstieg festzustellen, der unter anderem auf Sondereffekte (z. B. technische Ausfälle, Übergangsheizungen) zurückzuführen ist. 

Die Straßenbeleuchtung bleibt ein relevanter Einflussfaktor; eine beschleunigte Umrüstung der restlichen Leuchtmittel auf LED-Technik wird wirtschaftlich geprüft. Beim Wasserverbrauch dominieren nutzungsbedingte Faktoren, insbesondere das Freibad und die Notunterkünfte. 

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