Regionale 2025: Eine abgefahrene Ideenwerkstatt

  

Die Region „Oben an der Volme“ ist ursprünglich ein Zusammenschluss der vier Kommunen Halver, Kierspe, Meinerzhagen und Schalksmühle im Märkischen Kreis. Die Zusammenarbeit hat ihren Ursprung im Jahr 2009 durch die „REGIONALE 2013“ der Region Südwestfalen. Der Fluss „Volme“ stellt das verbindende Element der Region dar. Im Zuge der Regionale 2025 ist der Kreis der Oben-an-der-Volme-Kommunen gewachsen: Neben Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle ist jetzt auch Herscheid Teil der Gruppe.

Die REGIONALE ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen und in Deutschland bislang einmalig. Ziel ist es, Entwicklungspotenziale und Lösungen für Probleme der Zukunft zu finden und zu präsentieren. 

Die REGIONALE wird in einem vom Land NRW festgelegten Zeitraum durchgeführt. Sie endet mit dem sogenannten Präsentationsjahr, in dem die Region zeigt, welche beispielhaften Ideen und Lösungen entwickelt worden sind. Für Südwestfalen ist es das Präsentationsjahr 2025. Mit der REGIONALE 2025 möchte Südwestfalen durch ein kooperatives Miteinander von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv Zukunft gestalten. Dafür sollen kluge Ideen, Konzepte und Projekte der Region zum Qualitätssprung in den Themenbereichen Mobilität, Stadt- und Dorfentwicklung, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Smart Living verhelfen.

Südwestfalen hat es sich zur Aufgabe gesetzt, Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um die Herausforderungen einer ländlichen Region anzugehen und nachhaltige Zukunftsgestaltung zu betreiben. Projekte der REGIONALE 2025 sollen daher auch die Südwestfalen-DNA in sich tragen. DNA steht für DIGITAL, NACHHALTIG, AUTHEHTISCH.

 

Vom 21. bis zum 24. Mai werden, durch das Planungsbüro Nonconform aus Berlin organisiert, in allen fünf Städten und Gemeinden Aktionstage stattfinden.

Ziel ist es, dass alle, die zu den Aktionstagen kommen, sich unterhalten und direkt über die Ideen austauschen. Eine gemeinsame Abschlussveranstaltung wird es am 24. Mai am Haus Nordhelle geben. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und viele spannende Ideen aus der Bevölkerung. Der Gemeinde Herscheid ist wichtig, dass Experten und Interessengruppen an dem Ideenfindungsprozess beteiligt sind einen Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten können.

Die REGIONALE ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen und in Deutschland bislang einmalig. Eine REGIONALE bietet einer Region die Möglichkeit, sich gemeinsam mit den eigenen Stärken und Qualitäten, vor allen Dingen aber mit ihren Herausforderungen auseinanderzusetzen. Ziel ist es, Entwicklungspotenziale und Lösungen für Probleme der Zukunft zu finden und zu präsentieren. Die REGIONALE wird in einem vom Land NRW festgelegten Zeitraum durchgeführt. Sie endet mit dem sogenannten Präsentationsjahr, in dem die Region zeigt, welche beispielhaften Ideen und Lösungen entwickelt worden sind. Für Südwestfalen ist es das Präsentationsjahr 2025.Bei jeder REGIONALE gibt es einen Qualifizierungsprozess, den alle Projektideen durchlaufen müssen. Auf diesem Weg geht es darum, die Menschen vor Ort wie auch die Region insgesamt miteinzubeziehen. In diesem Zusammenspiel erwächst aus der Projektidee einzelner Akteure eine Lösung, die breite Akzeptanz findet, hohe Qualität besitzt und nachhaltig ist. Dieser Qualifizierungsprozess wird in Südwestfalen symbolisch durch die mehrstufige Vergabe von Sternen dokumentiert. Bekommt ein Projekt drei Sterne, kann es umgesetzt werden. Für die Begleitung und Beratung der Ideengeber bei der REGIONALE 2025 ist die Südwestfalen Agentur erster Ansprechpartner. Sie arbeitet eng mit den Kreisen, Städten und Gemeinden, der Bezirksregierung Arnsberg, den Landesministerien und den Entscheidungsgremien zusammen.

Wir wollen die Digitalisierung für eine nachhaltige und authentische Entwicklung unserer Region nutzen. Das heißt: unsere Zukunft ökologisch und sozial gestalten und uns dabei selbst treu bleiben. Wir wollen unser Leben so organisieren, dass wir sorgsam mit unserer Umwelt umgehen und so natürliche Ressourcen schonen. Saubere Luft, Städte und Dörfer, die Begegnung schaffen, wenig Verkehrslärm und eine attraktive Seen- und Waldlandschaft tragen zur positiven Wahrnehmung Südwestfalens bei – außerdem bleiben wir gefragt als Lebens- und Arbeitsort für alle Bevölkerungsgruppen. Und wir wollen unsere Zukunft sozial gestalten, Teilhabe ermöglichen und Unterschiede abbauen. Als Region des gelebten Zusammenhalts haben wir die besten Voraussetzungen dafür. Wirtschaften, Leben und Arbeiten in Südwestfalen grenzt nicht aus, sondern bindet ein. Das fördert den Austausch untereinander – im Beruf wie auch im Privatleben.

Das alles steht nicht im Widerspruch zu ökonomischen Zielen. Ganz im Gegenteil. In Zukunft werden genau die Unternehmen langfristig erfolgreich sein, die tragfähige Geschäftsmodelle zur Lösung der großen ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit entwickeln. Dazu zählen beispielsweise auch neue Wege in der Gesundheitsvorsorge und der Mobilität. Unsere mittelständischen Familienunternehmen bringen dafür das notwendige Rüstzeug und die richtige Mentalität mit. Und auch die Verantwortlichen in den Kommunen und in den Kreisen sind gefragt. Wir nutzen unsere wirtschaftlichen Kompetenzen, baulichen und landschaftlichen Ressourcen, Governance-Strukturen, Netzwerke, Ideen und Werte.    

Gemeinsam wollen wir ökologische, soziale und ökonomische Lösungen für unser gesellschaftliches Zusammenleben entwickeln.

  

Dabei wird uns die Digitalisierung helfen. Zunächst einmal beschreibt sie Veränderungen, die durch innovative Informationstechnologien vorangetrieben werden. Die Veränderungen wirken sich auf alle Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens aus – auch auf die Art und Weise, wie wir dieses organisieren. Wir haben also die Chance, diese dynamischen Entwicklungen – sowohl die technologischen als auch die gesellschaftlichen und ökonomischen – für eine nachhaltige und authentische Regionalentwicklung zu nutzen und so Digitalisierung zu gestalten. Dies gelingt uns am besten, wenn wir den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Denn Innovationen setzen sich vor allen Dingen dann durch, wenn sie für die Nutzer einen Mehrwert haben. Etwa, weil sie schneller an bessere Informationen kommen oder ihre Arbeit und ihr Alltag erleichtert werden. Digitale Innovationen bieten die Möglichkeit, Lösungen komplett neu zu denken und Aufgaben ganz neu zu organisieren, sodass sie zu den Menschen in der Region passen, kurz: nachhaltig und authentisch sind. Dabei entstehen große Mengen von Daten, mit denen wir verantwortungsvoll umgehen müssen. Wie kann nun die digitale Komponente eines Projektes im Rahmen der REGIONALE 2025 aussehen:

• Digitalisierung ist Thema eines REGIONALE 2025-Projektes, beispielsweise Inhalt von Bildungsveranstaltungen oder der Fokus einer neuen Einrichtung.

und/oder

• Digitalisierung liefert das Gestaltungsinstrument für ein REGIONALE 2025-Projekt, zum Beispiel die Nutzung einer neuen Technologie, als Anwendung im Projektmanagement oder bei Beteiligungsverfahren.

und/oder

• REGIONALE 2025-Projekte entwickeln Lösungen und Antworten – auch analoge – für Herausforderungen und Veränderungen der digitalen Transformation. Das können etwa neue Kommunikations- und Organisationsformen, Begegnungsorte für digitales Leben und Arbeiten sein. Und natürlich wollen wir mit den „digitalen – nachhaltigen – authentischen“ REGIONALE 2025 Projekten Wirkung erzielen. Sie sind daher langfristig angelegt und bieten auch für andere Regionen übertragbare Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Durch die Entwicklung und Umsetzung der Projekte im Rahmen der REGIONALE 2025 werden wir zu selbstbestimmten Gestaltern in einer immer dynamischeren und vernetzten Welt. So wird „digital, nachhaltig und authentisch“ zum Programm für Südwestfalen.

Weitere Infos unter: www.ideenwand-obenandervolme.de

 

Ansprechpartner:

Bartos Labus
Dipl.-Ing. Raumplanung

Plettenberger Str. 27
58849 Herscheid

Tel.: 02357/9093-57
Fax: 02357/9093-74

labus@herscheid.de
www.herscheid.de