Die Apostelkirche

 

Die Anfänge des heutigen Kirchenbaues fallen in die Zeit des 11. Jahrhunderts. Die Kirche wurde erstmals 1072 erwähnt, als Erzbischof Anno II. von Köln sie dem neugegründeten Kloster Grafschaft schenkte. Die romanische Kirche stellt eine dreischiffige Hallenkirche mit einem angedeuteten Querschiff, einem spätgotischen Chor und einem Westturm dar. Der ehemalige spätgotische Altar vom Ende des 15. bzw. Beginn des 16. Jahrhunderts befindet sich seit 1881 nicht mehr in der Kirche und steht jetzt im Burgmuseum Altena. Seit 1971 trägt die Kirche den Namen „Apostelkirche". Anlaß für diese Benennung waren die das innere der Kirche schmückenden Kunstwerke : Zum einen das die Apostel der Kirche darstellende Fresko an der nördlichen Chorraumwand; zum anderen die Figuren in den Nischen rechts und links des Chorraumes sowie an der Turmwand; zum dritten die heute die Wände der Kirche schmückenden Apostelbilder aus der Barockzeit.

Ohne Zweifel das wertvollste Stück dürfte das Chorgestühl aus dem Jahre 1548 sein.


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