Zwischenfazit zum Mobil Sorglos: Wo steht das Projekt aktuell?

In dieser Woche besuchte ein außergewöhnlicher Gast das Herscheider Rathaus. Dr. Melanie Herget, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Kassel. Sie war vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft damit beauftragt worden, das Projekt „Mobil Sorglos“ zu evaluieren. „Das Projekt ist schon seit mehr als einem Jahr in der Testphase, deshalb ist es jetzt an der Zeit, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen und zu überprüfen, inwiefern noch Dinge verbessert oder angepasst werden müssen“, erklärt Meryem Yilmaz, die das Mobil Sorglos federführend für die Gemeinde Herscheid betreut. Da es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Plettenberg handelt, reiste Katja Gerecht aus dem Plettenberger Rathaus an, um ebenfalls bei der Evaluation mitzuwirken.

Nach einer Begrüßungsansprache durch Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach ging es für alle Beteiligten mit dem Mobil Sorglos auf die Reise, damit sich Dr. Melanie Herget einen Überblick über die Vielseitigkeit des Projektes verschaffen konnte. Dabei hatte sie die Gelegenheit, auch mit den Fahrern Eberhard Kaufmann und Sascha Muhr zu sprechen und sich anschließend verschiedenste Kooperationspartner anzuschauen. Unter anderem wurde der Dorfladen in Hüinghausen besucht, sowie eine Videosprechstunde mit Dr. Martin Boncek durchgeführt.

Der Termin bot den passenden Rahmen für ein beauftragtes Kamerateam, das einen Imagefilm für die Homepage des Märkischen Kreises drehen konnte. Die Intention: Das Projekt auch in der Region noch bekannter zu machen, denn nur dadurch können noch mehr Kunden gewonnen werden. Insgesamt könnte die Nachfrage nach dem Angebot nämlich noch größer sein, wie die Beteiligten der beiden Partnerkommunen erklärten. 

„Nach einem anstrengenden Tag können wir insgesamt ein sehr positives Fazit ziehen. Frau Herget war begeistert vom Mobil Sorglos und wird nun den Abschlussbericht verfassen, den wir natürlich auch mit Spannung erwarten“, erklärt Meryem Yilmaz abschließend. Das werde allerdings noch etwas dauern. Kurzfristig zu erwarten sei hingegen der Imagefilm, den der Märkische Kreis zeitnah auf seiner Homepage www.maerkischer-kreis.de veröffentlichen möchte. Auf unserer Homepage und unsere Social Media-Kanälen wird es dann ebenfalls erscheinen.