Volkstrauertag 2022: Zeichen setzen für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden

Politik, Vereine und Gemeinde gedachten am Volkstauertag den Opfern von Krieg, Verfolgung und Rassismus in einer Gedenkstunde in der Friedhofskapelle und am Ehrenmal auf dem Friedhof.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach gedachte gemeinsam mit Pfarrer Bodo Meier und vielen Herscheidern in der Kapelle und am Ehrenmal an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Männer, Frauen und Kinder aller Völker und rief gleichzeitig dazu auf, ein Zeichen zu setzen für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden.

Anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages ging Schmalenbach besonders auf die Kriegssituation in der Ukraine ein. "Im Jahr 2022 müssen wir Bilder aus der Ukraine sehen, von denen wir gehofft hatten, dass sie sich gerade auf unserem Kontinent niemals wiederholen", erklärte er und ergänzte: "Am Volkstrauertag gedenken wir aller Toten von Krieg und Gewaltherrschaft in Deutschland und weltweit. Doch in diesem Jahr denken wir im Besonderen an die Kriegstoten und ihre Angehörigen in der Ukraine: der vielen in den vergangenen Monaten gefallenen Soldaten und getöteten Zivilisten. Unser Mitleid gilt aber auch den getöteten russischen Soldaten, die diesem verbrecherischen Krieg nicht ausweichen konnten und oft sogar mit einer falschen Wahrheit in die Pflicht genommen wurden."