Regionale 2025: Nächster Meilenstein in Vorbereitung – Machbarkeitsstudie für Wander- und Naturerlebniszentrum Nordhelle in Auftrag gegeben

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„5G*MEINDEN bauen ihr Netz der Zukunft“: Unter diesem Titel steht das Konzept der Kommunen Oben an der Volme, mit dem sie sich für eine Teilnahme an der Regionale 2025 als Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen bewerben. Ein erster großer Erfolg war die Auszeichnung mit einem Stern, den die Projektverantwortlichen Ende 2019 für ihre durchdachte Strategie erhalten hatten.

Leider verzögerte Corona auch an dieser Stelle das zügige Fortschreiten der Planungen, doch nun geht es, nach verschiedenen Zwischenschritten, mit einem weiteren wichtigen Punkt weiter: Nachdem  die erste Stufe des Qualifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen wurde, haben die Stadt Meinerzhagen und die Gemeinde Herscheid nun grünes Licht für die weitere Ausarbeitung ihres gemeinsamen Leuchtturm-Projektes gegeben. Sie erteilten einem Fachbüro den Auftrag, einen Rahmenplan mit Machbarkeitsstudie für das Projekt „Wander- und Naturerlebniszentrum Nordhelle“ zu erarbeiten.

„Das“, erklärt Friedrich Rothaar, Fachbereichsleiter Technischer Service, „ist die Voraussetzung dafür, dass wir einen zweiten Stern für unser Konzept erhalten können. „Mit diesem Konzept wollen wir zeigen, dass und wie unsere Idee konkret realisierbar ist.“ Gleiches gilt auch für die weiteren Projektideen, die die Kommunen Oben an der Volme in Summe eingereicht haben. Erfolgt die Auszeichnung mit einem weiteren Stern, geht es in die letzte Runde, in der weitere Detailpunkte und die Finanzierung geklärt werden. Anschließend gibt es, bei erfolgreicher Weiterführung, den dritten und letzten Stern als Ausdruck dafür, dass das Projekt sämtliche Anforderungen erfüllt,  Fördergelder gesichert sind und die Umsetzung starten kann.

Das Wander- und Naturerlebniszentrum Nordhelle spielt als Leuchtturmprojekt im Gesamtkonzept eine wichtige Rolle. Die Idee dahinter: Gemeinsam wollen Meinerzhagen und Herscheid ein interaktives, multimediagestütztes Zentrum für Umweltbildung und nachhaltigen Tourismus errichten. Outdoor-Angebote, Raum für Workshops, ein Geologie-Lehrpfad, Gastronomie und ein Grünes Klassenzimmer sind einige der Ideen, bei denen Erholung und Naturerlebnisse mit konkreten Lernansätzen und Naturbildung verbunden werden und so die Besucherinnen und Besucher auf allen Sinnesebenen angesprochen werden sollen. Der Wert von Natur und Landschaft soll erfahrbar werden. In Summe wollen die Kommunen gemeinsam ein Netz aus den Handlungsfeldern „Grünes Netz“, „Netz der Mobilität“, „Netz der Angebote und Aktivitäten“ sowie „Netz der Beziehungen“ weben und hoffen so auf eine weitere Regionale vor Ort.

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