Erster Spatenstich in Rärin: Bauarbeiten des Gerätehauses starten

Am Dienstagabend war es endlich soweit: Bei strahlendem Sonnenschein freuten sich die Mitglieder der Löschgruppe Rärin gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Schmalenbach darüber, den ersten Spatenstich für den Neubau des Gerätehauses zu setzen. Nach langer Planung kann es nun losgehen mit dem Vorhaben, das lange geplant worden war. Auch Pfarrer Bodo Meier und einige Mitglieder aus Rat und Verwaltung ließen es sich nicht nehmen nach Rärin zu kommen, um mit den Bauherren diesen besonderen Moment zu feiern.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach ergriff zu Beginn der Veranstaltung das Wort und erklärte, dass die Geschehnisse der vergangenen Woche wieder einmal ganz deutlich gezeigt hätten, wie wichtig eine gut aufgestellte und leistungsstarke Feuerwehr in der Gemeinde ist.

„Heute braucht die Feuerwehr ein beachtliches technisches Equipment, das bedient, gepflegt und gewartet werden muss. Dazu benötigt unsere Feuerwehr auch entsprechende Sozial- und Schulungsräume sowie logistische Möglichkeiten“, erklärte der Bürgermeister und erläuterte anschließend die guten Gründe für den Neubau: 

Das Gerätehaus in Rärin wurde 1965 erbaut und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Es gibt weder Duschmöglichkeiten für die Feuerwehrleute, noch geschlechterspezifische Umkleiden. Hinzu komme, dass die vorhandenen Fahrzeugstellplätze schon lange nicht mehr der aktuellen Normgröße entsprechen. Eine Sanierung des bestehenden Gebäudes habe sich wirtschaftlich schlichtweg nicht gerechnet.

Insgesamt investiert die Gemeinde rund 1,6 Millionen Euro in das Bauvorhaben. 250 000 Euro bekommt die Gemeinde aus einem Förderprogramm des Landes NRW, worüber Uwe Schmalenbach sehr erfreut sei. „Das Geld kann uns gut helfen, die aktuellen Kostensteigerungen im Baubereich zu mindern“, erklärte er.

Er bedankte sich herzlich für die aktive Mitwirkung der Löschgruppe, insbesondere der Führung sowie der Herscheider Wehrleitung und des Architekten. „Der heutige Spatenstich wird in vielerlei Hinsicht positive Auswirkungen und Effekte für das ehrenamtliche Engagement unserer Feuerwehr haben, das damit attraktiv bleibt. Ich wünsche dem Bauvorhaben gutes und zügiges Gelingen!“, wünschte Uwe Schmalenbach schließlich allen Beteiligten und übergab das Wort an Pfarrer Bodo Meier, der noch einmal seinen Segen aussprach und allen Anwesenden ein Gebet mit auf den Weg gab. Auch er ging dabei noch einmal speziell auf die Hochwasser-Katastrophe ein und rief zu einer Gedenkminute für die Opfer auf. 

Löschgruppenführer Thomas Felske lud anschließend alle Gäste zu einer kleinen Stärkung am Gerätehaus ein und regte dazu an, eine freiwillige Spende für die Angehörigen der verstorbenen Feuerwehrkameraden aus Altena und Werdohl zu hinterlassen. Er sprach sein tiefes Mitgefühl aus und bedankte sich schon im Voraus für die Spendenbereitschaft der Anwesenden.