Die LEADER-Region „Oben an der Volme“ stellt sich für die Zukunft neu auf/ Bürgerbeteiligung erwünscht

Die LEADER-Region „Oben an der Volme“ bewirbt sich erneut mit einer Regionalen Entwicklungsstrategie für die kommende Förderperiode, welche von 2023 bis 2029 laufen wird. Um alle Bürger:innen zu beteiligen, wird zu vier Fachgruppen eingeladen und ein Online-Forum zur Verfügung gestellt.

Thomas Block

Das LEADER-Programm ist ein Instrument auf europäischer Ebene und fördert Projekte, die unsere Heimat voranbringen und für die Zukunft stark machen. Im Jahr 2016 wurde die Region „Oben an der Volme“ als eine von insgesamt 28 LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen für die Förderperiode 2014-2020 ausgewählt, welche aktiv noch bis 2023 laufen wird.

An die Erfolge der laufenden Förderperiode soll angeknüpft werden

Die Region möchte auch zukünftig von den LEADER-Fördermitteln zugunsten der Entwicklung der Region profitieren. Dass sich das lohnt, haben die letzten Jahre gezeigt: In der aktuellen Förderperiode wurden bzw. werden über 50 Projekte mit Hilfe von LEADER umgesetzt. Zusätzlich kamen 2020 und 2021 weitere 40 „Kleinprojekte“ im Rahmen eines weiteren Förderprogramms, speziell für LEADER-Regionen, hinzu.

Auf dem Weg in eine neue Förderperiode

Die Kommunen Schalksmühle, Halver, Kierspe, Meinerzhagen wollen nun gemeinsam mit der Gemeinde Herscheid eine neue „Regionale Entwicklungsstrategie (RES)“ als Bewerbung und Leitkonzept für die kommende LEADER-Förderperiode ab 2023 erarbeiten. Die Strategie und die zugehörigen Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 04.03.2022 beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht werden.

Bottom-up – Zukunft gemeinsam gestalten

LEADER folgt dem Bottom-up-Ansatz. Das bedeutet, dass alle Bürger:innen der beteiligten Kommunen herzlich eingeladen und aufgefordert sind, sich bei der Gestaltung der Regionalen Entwicklungsstrategie und dem LEADER-Prozess einzubringen. Bei den Workshops der vier unterschiedlichen Fachgruppen können die Teilnehmenden ihre Einschätzungen über die Stärken und Herausforderungen in der Region einbringen. Sie können über verschiedene Themen diskutieren und LEADER-Projekte vorschlagen.

Die Termine im Einzelnen:

  • 16.11.2021: Fachgruppe: „Freizeit und Naherholung“ (11:00-13:30 Uhr, Ratssaal Schalksmühle; Anmeldefrist: 15.11.)
  • 23.11.2021: Fachgruppe: „Generationengerechte Kommunalentwicklung“ (09:30-12:30 Uhr, Ratssaal Kierspe; Anmeldefrist: 19.11.)
  • 24.11.2021: Fachgruppe: „Nachhaltiges Wirtschaften“ (14:00-16:30 Uhr, Villa im Park Meinerzhagen; Anmeldefrist: 19.11.)
  • 24.11.2021: Fachgruppe: „Sozio-Kultur“ (18:00-21:00 Uhr, Kulturbahnhof Halver; Anmeldefrist: 19.11.)

Wer selbst Erfahrungswerte hat oder fachlich versiert in einem der Themenbereiche ist, kann sich gerne per Mail zu dem entsprechenden Termin bis zur oben genannten Frist anmelden (leader@obenandervolme.de). Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist die Teilnehmeranzahl begrenzt. Wir bitten daher um Verständnis, dass eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung und im Falle noch freier Kapazitäten möglich ist. Es gilt die 3-G-Regel.

Zusätzlich ermöglicht ein neues Online-Forum allen Bürger:innen Mitsprache: Am Freitag (05.11.2021) startete die erste Beteiligungsphase auf der Plattform Adhocracy.plus (https://adhocracy.plus/obenandervolme/). Die anschließende Auswertung der Beteiligungsmöglichkeiten dient der Ausarbeitung von Entwicklungszielen für die Region und ersten innovativen Projektansätzen. Der Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme freut sich auf eine rege Beteiligung aus der Bürgerschaft, um die Region authentisch und bedarfsorientiert weiterentwickeln zu können.

Weitere Informationen über den gesamten Prozess und zu den Terminen erhalten Sie online (https://leben.oben-an-der-volme.de/) und in den folgenden Berichterstattungen über unsere Homepage und unsere Social Media-Kanäle..

Coronatest: Möglichkeiten in Herscheid

Kostenlose Bürgertestungen werden aktuell vom DRK im Heim Im Uerp in Herscheid durchgeführt. Auch in Hüinghausen gibt es eine Schnellteststation, direkt an der Habbeler Straße.

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