Rund sechs Wochen lang konnten die Bürger an vier Standorten ihre Wunschzettel für die Zukunft der Gemeinde einwerfen. In der Gärtnerei Dahlmeier, der Hüinghauser Sparkasse, bei der Provinzialstelle Arnold und im Fitness- Studio Feelgood waren Wunschtonnen aufgestellt worden. Diese wurden am 16.12.2011 geöffnet – und brachten eine „reiche Ernte“ zum Vorschein. Geschätzte 100 Einsendungen zeugen von  einem großen Interesse der Bevölkerung.

Auswertung der Wunschtonnen

Ein häufig angesprochenes Thema auf den eingereichten Zetteln ist das Freibad. Es wird als einzig großes überschwängliches Angebot sehr gelobt. Genau deshalb regen manche Bürger es an, die Saison zu verlängern. Dies könnte man mit einem Cabriodach oder Luftzelt umsetzen. Eine Tanzschule für Herscheid, die Reaktivierung des Frühjahrsmarkt, ein modernes Cafe als Treffpunkt für junge Erwachsene, öffentliche Toiletten, einen Skaterpark in Dorfnähe und mehr Konzerte und Veranstaltungen für Jugendliche.

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Wir freuen uns sehr, Ihnen einige Vorschläge, Ideen und Bedarfsfelder von Bürgern vorstellen zu dürfen.

Verraten auch Sie uns Ihre Wünsche, Hinweise und Anregungen.

Denn nur so kann das Entwicklungskonzept wirklich dazu dienen, Projekte

für die Ebbegemeinde auf den Weg zu bringen.

Gedanken und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger:

Aktion "Wunschtonne" noch bis zum 15.12.2011. Die "Wunschtonnen" finden Sie bei der Provinzial (Stelle Arnold), Gärtnerei Dahlmeier (Hüinghausen), Sparkasse (Hüinghausen) und im FeelGood Herscheid.  

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Sandra Wadulla

gut an Herscheid finde ich unser tolles Freibad, die Ganztagsschule, die Angebote der Ferienbetreuung in Herscheid.

Was noch in Herscheid fehlt sind Angebote für Kinder wie z. B. Ballett, Instrumente lernen, Bodenturnen, Töpfern usw. Ich bin zweifache Mutter und vollbeschäftigt in unserer Konditorei und habe keine Zeit nach Lüdenscheid oder Plettenberg zu fahren.

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Gudula Suliman

 - ein Wohnhaus auf dem Alten Schulplatz mit kleinen Wohneinheiten zwischen 40 und 50 qm.

- im Haus ein " Gemeinschaftsraum" in dem man sich treffen kann, aber auch ein zentraler Platz, an dem Hilfs-Angebote, bzw Hilfe-Bedarfe gesammelt und evtl. organisiert werden.

 - Diese Hilfsbörse sollte für Alt und Jung offen sein. Sei es eine Fahrt zum Arzt, Babysitten, Hilfe im Garten, Kinder stundenweise beaufsichtigen, Fenster putzen, Fahrrad reparieren, Oma-Dienst...........

 -Car-Sharing

 -Theater-Karten-Börse

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 Unsere Gedanken für Herscheid- Hüinghausen, Ralf u. Bettina Winkelmeyer

- viel mehr Licht auf dem Sportplatz, um den Schulweg der Kinder noch sicherer zu machen (neulich ist wieder ein Kind auf dem Weg zur Schule angesprochen worden) könnte mir vorstellen, dass bei mehr Licht, also mehr Aufmerksamkeit, dieses nicht geschehen wäre.

- eine Überdachte Sitzmöglichkeit auf dem Spielplatz mehr Programm für Jugendliche, vielleicht in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum

- einen Gemeinderaum, in dem sich alle Hüinghauser treffen können.

- Spiele machen, reden, gemeinsam frühstücken oder gemeinsam kochen, Handarbeitskreis usw.

- Tante Emma Laden, mit Sitzecke zum Klönen und Kaffee trinken.

- VERKEHRSBERUHIGUNG auf der Habbeler Str. , evtl. die Verkehrsinseln versetzen, Polster aufpflastern,  Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30, o. a.

-  eine Infotafel, auf der alle Bürger Infos anpinnen können, denn nicht jeder verfügt über einen PC

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Denis Schiratzi, 25 Jahre, Maschineneinrichter bei der Firma Schröder.

 

- Gut finde ich das Freibad, den TUS und die gute Anbindung zur Autobahn.

Bedarf:

Es fehlt mir eine Kneipe wie z. B. das "Stadtleben" oder der "Holzwurm" in Plettenberg

und,

es müssten mehr Veranstaltungen für Jugendliche z. B. in der Schützenhalle

oder auf dem Schulplatz, geben.

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Simone Rein, 35 J. Bürokauffrau aus Herscheid-Friedlin:

Warum ich das Dorfentwicklungskonzept unterstütze?
Herscheid ist eine wunderschöne Gemeinde und hat viel zu bieten. Daher bin ich der Meinung, dass man daraus mehr machen könnte als bisher. Herscheid hat das Potential noch attraktiver zu werden.

Viele Grüße
Simone Rein